Rheinpark Köln
– Gartendenkmal der 1950er Jahre


Prolog

 

In seiner heute noch weitgehend erhaltenen Gestalt spiegelt der zur Bundesgartenschau 1957 entstandene Rheinpark die Gartenarchitektur der 50er Jahre wider.

Die zentrale Lage direkt am rechten Rheinufer begründet einige der herausragenden Eigenschaften des Parks: zum einen die räumlichen Konturen mit Aussichtspunkten, die den auenbetonten, niederrheinischen Landschaftscharakter aufnehmen und zum anderen die freigehaltenen Sichtachsen zu markanten Gebäuden der linksrheinischen Stadtsilhouette, wie Dom und St. Kunibert.

Die Lage am Strom prägt nicht nur die Funktion des Parks als erweiterte Uferpromenade, sondern war auch ausschlaggebend dafür, dass zahlreiche Springbrunnen und Fontänen das Thema „Wasser“ aufgreifen und effektvoll in Szene setzen.

2007 wurde der Park umfangreich restauriert. Die räumlichen Strukturen, die Modellierungen des Geländes und die Raum bildenden Pflanzungen und Sichtachsen wurden wiederhergestellt und die baulich prägenden Elemente wie Gebäude, Wasserbecken, Lauben, Pergolen, Wege- und Platzkanten, Mauern und Treppen instand gesetzt.

Die „gärtnerischen Inseln“ mit Stauden, Sommerblumen und Rosen wurden im Sinne der Ursprungsidee behutsam neu interpretiert.