Die Flora, der Botanische Garten


Prolog

Der Flora-Park wurde von Peter Joseph Lenné 1864 im „gemischten deutschen Gartenstil“ angelegt und enthält Elemente des französischen Barocks, der italienischen Renaissance sowie des englischen Landschaftsgartens.

Mittelpunkt der Anlage war und ist der Glaspalast (Orangerie), eine für die damalige Zeit überaus bemerkenswerte Architektur aus Gusseisen und Glas, deren Gestaltung sich deutlich an den Londoner „Crystal Palace“ und an den Pariser „Jardin d´Hiver“ anlehnte.

An einer der Schmalseiten des Gebäudes befindet sich ein französisches Parterre in Form von Blumenbeeten, eingerahmt von einer Allee rotblühender Rosskastanien. Daran schließt sich ein italienischer Gartenteil an. Hohe Laubengänge aus Hainbuchen flankieren eine in Stein gefasste, lang abgestufte Wasserkaskade. 1906 wurde der kleine Frauen-Rosenhof angelegt, ein Jugendstilgarten.

1912 entstand unmittelbar neben der Flora der Botanische Garten mit Seerosenbecken und Weiher, in den sich ein Wasserfall aus einem Felsengarten ergießt.

In den 1950er Jahren kamen neue Gewächs- und Schauhäuser für exotische und tropische Pflanzenarten hinzu.