De Rhulenhof


Prolog

Der Garten ist ab 2010 aus persönlichen Gründen leider geschlossen. Eine Besichtigung ist nicht mehr möglich. 

 

 

 

Der Rhulenhof, ein ehemaliger Bauernhof im regionalen Baustil, wurde Ende des 19. Jahrhunderts gebaut und 1975 umfassend renoviert. Die Eigentümer legten im Anschluss an diesen Umbau mehrere Gärten nach einem Entwurf des Gartenarchitekten W. de Jong an. Das Haus und die Gärten bilden eine räumliche Einheit.

Wie beim englischen Cottagestil ist der Entwurf der Gärten von der Besonnung und dem funktionalen und räumlichen Verhältnis zwischen Haus und Garten inspiriert. Eingefasst durch Hecken aus Taxus und Hainbuchen wurden diverse Themengärten rund um das Wohnhaus angeordnet: Im Osten ein besinnlicher Tempelgarten, in Küchennähe ein Gemüsegarten und im Süden ein ummauerter dekorierter Innenhof. Abends geht die Sonne über dem Rosengarten unter. Alle Gärten wurden streng nach einem formellen Muster gestaltet. Im Zentrum des Gartens liegt die Orangerie, in der die subtropischen Pflanzen überwintern, die im Sommer die Wege und Höfe schmücken.

Neben Cottagestil und Landschaftsstil ist der Rhulenhof auch vom Postmodernismus beeinflusst. Die verschiedenen formalen „Gartenzimmer“ wechseln mit weiträumigen landschaftlichen und parkähnlichen Anlagen mit großen Teichen ab. Klassische Gartenkonzepte und zeitgenössische Gartenarchitektur wurden dabei auf überraschende Weise integriert.